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Leuchtturm. Die Zukunft hat begonnen.
Seinen Anfang nahm das Unternehmen im Jahre 1917, als der Steindrucker und Lithograph Paul Koch in Aschersleben
den KABE-Verlag gründete. KABE war die Abkürzung für Koch & Bein. Bein war der Name seines Geschäftspartners. Der KABE-Verlag
gab zunächst Briefmarken-, später auch Münzalben unter der Marke "Komet" heraus. Paul Koch mußte sein erstes Unternehmen
in den 30er Jahren verkaufen.
Nach dem Krieg gelang es Koch, in Hamburg 1948 eine neue Firma zu gründen: Den Leuchtturm Albenverlag,
der sich ebenfalls mit der Herstellung von Briefmarkenalben beschäftigte.
Als der hamburgische Kaufmann Wolfgang Schön 1959 als geschäftsführender Gesellschafter in den Leuchtturm
Albenverlag eintrat, war das Unternehmen zwar in Deutschland ein Begriff, jenseits der Grenzen jedoch kaum bekannt. Wolfgang
Schön, der lange in Asien gelebt hatte und dort deutsche Handelsfirmen vertreten hatte, sah die Zukunft des Unternehmens im
Exportgeschäft. Kurt Stürken war der Mann, den er ab 1962 mit dieser wichtigen Aufgabe betraute.
Heute ist Leuchtturm der weltweit größte Exporteur von Briefmarken- und Münzsammelzubehör. Für die
Zukunft erwartet man, daß der Wunsch der Kunden nach individuellen Problemlösungen noch ausgeprägter wird, als er heute
schon ist. Für Leuchtturm bedeutet das, daß man sich noch intensiver mit den Fragen der Kunden befassen wird, um befriedigende
Antworten zu finden.
Globale Aktivitäten, Produktinnovationen und Flexibilität bei der Erfüllung von Kundenwünschen in unterschiedlichen Märkten
erfordern eine erhebliche finanzielle und organisatorische Schlagkraft. Um die strategische Position des Unternehmens
zu stärken, hat Leuchtturm 1990 die Rechte an den französischen MOC-Alben und 1997 schließlich den KABE-Verlag erworben,
und damit beide von Paul Koch gegründeten Verlage wieder vereinigt.
Das Ziel dieser Investition in die Zukunft: Der Ausbau des eigenen Angebotes und die Erweiterung unseres Know-hows.
Beides zum Nutzen unserer Kunden.